Ägypten

Teil 4: Die Pyramiden von Gizeh,
die (der) Sphinx, Kairo, Ägyptisches Museum

Fotos und Informationen
Ein Reisebericht mit Bildern

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An sie denkt man natürlich als erstes, wenn man "Ägypten" hört. Die drei Pyramiden von Gizeh. Sie stehen ca. 10 km südwestlich von Kairo in der Libyschen Wüste. Die größte wird dem Pharao Cheops zugeschrieben und soll in der 4. Dynastie um 2690 v.Chr. gebaut worden sein. Als Material wurde Kalkstein aus dem Mokattam-Gebirge bei Kairo verwendet. Die Höhe beträgt 140 m die Seitenlänge 230 m. Die zweite soll Pharao Chefren um 2650 v.Chr. erbaut haben. Sie mißt 136 m. Die mit 63 m Höhe kleinste soll um 2600 v.Chr. von Pharao Mykerinos erbaut worden sein.

Chefren-, Cheops- und Mykerinos-Pyramide (von links)
Pyramiden von Gizeh Pyramiden von Gizeh
Cheops-Pyramide Cheops-Pyramide

Das Loch an der Flanke der Cheops-Pyramide, durch das wir heute ins Innere gelangen, war natürlich nicht als Eingang gedacht, sondern wurde mit Gewalt gebrochen, um einen Zugang zu schaffen. Die stickige Luft macht den Aufenthalt im Inneren nicht gerade angenehm. Durch verschiedene Stollen und Räume erreicht man die "Königskammer". Der steinerne, abgenutzt erscheinende Sarkophag war und ist leer.
Im Gegensatz zu anderen Bauten der alten Ägypter findet man keine einzige Inschrift, kein Relief, kein Fresko, eine der Tatsachen die Erich von Däniken in seinem Buch Die Augen der Sphinx zu der Spekulation brachte, die Pyramiden seien nicht von den alten Ägyptern erbaut worden, sondern wesentlich älter. Er wird zwar von der Wissenschaft nicht ernst genommen, aber so sicher ist der Ursprung der Pyramiden nicht bewiesen.
in der Cheops-Pyramide in der Cheops-Pyramide
in der Cheops-Pyramide in der Cheops-Pyramide
Königskammer leerer Sarg in der Königskammer

Die (der) Sphinx von Gizeh, eine Statue mit Löwenleib und Menschenkopf, ist ebenso ein Rätsel wie die Pyramiden. Sie ist 20 m hoch und 70 m lang und soll aus der Zeit von 2500 v.Chr. stammen.
Auch für die (den) Sphinx bietet Däniken eine abenteuerliche Erklärung an: Das Wesen, halb Löwe - halb Mensch, ist das Ergebnis von Genversuchen der außerirdischen, die vielleicht auch die Pyramiden bauten.
Sphinx von Gizeh Sphinx von Gizeh

Ägyptisches Museum in Kairo

Hier findet man in einer reichhaltigen Sammlung die größten Kostbarkeiten der alten Ägypter:

Am bekanntesten sind wohl die Gegenstände aus Tut-Ench-Amun's Grab im Tal der Könige bei Luxor. Der Engländer Howard Carter fand dieses im Jahr 1922. Im Gegensatz zu vielen anderen war es noch nicht von Grabräubern heimgesucht worden.

Der Sarkophag und die Totenmaske sind aus Gold. Der Schrein ist aus Holz, vergoldet und stammt aus der Schatzkammer des Grabes.
Sarkophag von Tut-Ench-Amun Sarkophag von Tut-Ench-Amun
Totenmaske von Tut-Ench-Amun Vergoldeter Schrein

Goldene Statuetten von Tut-Ench-Amun, mit der Krone von Ober- und Unterägypten

Eine der beiden Wächterstatuen die links und rechts neben dem goldenen Schrein standen, der sich vor der Pforte zu Tut-Ench-Amuns Sarkophag befand
Tut-Ench-Amun Statuetten Tut-Ench-Amun Statue

Hölzerne Truhe, vergoldet und bemalt

Gott Anubis auf einem Schrein
vergoldete Holztruhe Gott Anubis

Tut-Ench-Amun's Thron.

Auf der Rückenlehne ist er mit seiner Gemahlin Ankhesenamun abgebildet.

Kopfteil des Königsbettes mit Thoueris als Nilpferd.
Tut-Ench-Amun's Thron Tut-Ench-Amun's Thron Thoueris als Nilpferd

Rahotep und seine Frau Nofret

Die "Weiße Königin"

Scheich el Balad
Rahotep und Nofretete Echnaton Cheikh el Balad

Kairo

ist mit ca. 16 Mio. Einwohnern die größte Stadt Afrikas.
In der Zitadelle liegt die Alabaster-Moschee, auch Muhammad-Ali-Moschee genannt. Ihr architektonisches Vorbild war die Hagia Sophia in Istanbul. Ihre schlanken Minarette verraten den türkischen Stil. Der Bau wurde von König Farud begonnen und 1857 unter Said vollendet.
Alabaster-Moschee Alabaster-Moschee
In der Alabaster-Moschee In der Alabaster-Moschee

Unterhalb der Zitadelle findet man die Sultan-Hassan-Moschee (erbaut im 14. Jh., links) und die Rifai-Moschee (erbaut 1912, rechts), in der der letzte Schah von Persien, Reza Pahlewi, begraben liegt.

Wegen des schlechten Wetters (Dauerregen) während unseres Kairo-Aufenthaltes rechts auch ein Bild aus einem Reiseprospekt.
Sultan-Hassan-Moschee Sultan-Hassan- und Rifai-Moschee



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