Ägypten |
Teil 1:
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Fotos und Informationen
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Die Bauern auf dem Land bauten ihre Dörfer niemals in die Talsohle.
Der fruchtbare Boden dort war dafür zu kostbar. Deshalb liegen
die Dörfer malerisch an den Berghängen.
Das Dorf Kurna wurde bekannt als das Dorf der Grabräuber. Viele Häuser stehen auf unterirdischen Gräbern aus der Pharaonenzeit. Geschützt vom daraufgebauten Haus konnten die Bewohner in aller Ruhe die Grabschätze heben. Nachdem alles wertvolle entfernt war, richtete man in den kühleren tiefen Grabkammern einen Teil der Wohnung ein. |
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| Wasser muß meist von tiefergelegenen Brunnen in die Dörfer am Hang geholt werden. Dies ist traditionell die Arbeit der Frauen und Kinder. |
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Besonders im
Nildelta
ist der Boden, der in Jahrtausenden vom Nil abgelagert wurde, sehr fruchtbar.
Die Bevölkerungsdichte ist groß und man sieht oft kaum, wo das eine Dorf anfängt
und das andere aufhört. Trotzdem ist die Bevölkerung relativ arm und auf
Schritt und Tritt hat man den Eindruck, daß hier
die Zeit seit langem stehengeblieben ist.
Ein Anstieg des Meeresspiegels, wie er durch die Klimaerwärmung zu erwarten und schon jetzt auch bei drastischen Maßnahmen nicht mehr zu verhindern ist, wird im Nildelta zu großen Problemen führen. Es liegt nur wenig höher als das Meer und besteht aus angeschwemmtem Nilschlamm, der sich zudem langsam verdichtet und immer noch um ein paar Millimeter pro Jahr absenkt. Eine langfristige Lösung ist nicht in Sicht. Siehe auch mein Essay Kritische Bemerkungen zur Globalen Erwärmung und zum Klimawandel , mit der Forderung einer drastischen Reduzierung der Bevölkerungszahl als Lösung für die verschiedensten Umweltprobleme. |
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| Kamele werden häufig aus dem südlicheren Afrika, vor allem dem Sudan importiert. Diese Kamelherde begegnete uns zwischen Luxor und Assuan. |
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Wenn Sie Ägypten besuchen, versäumen Sie auf keinen Fall einen
Sonnenuntergang am Nil!
Poster und Kunstdrucke in großer Auswahl, auch gerahmt, finden Sie weiter unten. |
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Zwischen Assuan und dem Zusammenfluss des Weißen Nils und des Blauen Nils im
Sudan stellen sich dem Fluss in seinem Mittellauf Sechs natürliche Barrieren
aus Granit entgegen, in die er sich nicht so tief eingraben konnte wie auf
seinem restlichen Weg. Schon in alter Zeit wurden sie als die sechs
Nil-Katarakte
flussaufwärts durchnummeriert.
Die Katarakte eins und zwei versanken in den Fluten des Nil-Stausees. Rechts ein altes Bild des ersten Katarakts bei Assuan. Es zeigt, dass Boote, die flussaufwärts wollten, mittels Seilen durch die Stromschnellen gezogen werden mussten. |
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| Abb.: Wikipedia | Abb.: Wikipedia | ||
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